Prozessbegleitung und Moderation



Bundesweite Artist Labs - Postpandemie und Publika
Fonds Darstellende Künste, Berlin 2023
Jury-Mitglied, Ko-Konzeption und Moderation von je einem Artist Lab mit Paradiesvogel e.V. - Frankfurter Modell der eigenständigen Theater für junges Publikum (Frankfurt am Main) und THEATERNATUR (Benneckenstein/Oberharz)

Im Sinne einer Evaluation seiner NEUSTART-KULTUR-Förderprogramme initiierte der Fonds Darstellende Künste 64 Artist Labs, die zwischen Juli und Oktober 2023 im gesamten Bundesgebiet durchgeführt wurden. Kunstschaffende aller Genres und Sparten setzten sich in selbst-verantworteten, austauschbasierten Laborformaten rund um Fragen der Publikumsgewinnung und -bindung im Rekurs auf Erfahrungswerte vor, während und nach der Pandemie auseinander: Wie muss politische Theaterpraxis entlang aktueller gesellschaftlicher Fragestellungen ausgerichtet werden? Wie können postkoloniale Perspektiven für Kinder und Jugendliche zugänglich gemacht werden? Und welche Dialogpotenziale bieten die Darstellenden Künste in Zeiten gesamtgesellschaftlicher Zersplitterung?c

https://www.fonds-daku.de/events-und-diskurs/labs/labs-2023/



Schritt für Schritt zur Umsetzung des Kulturdreiecks
Landeshauptstadt Hannover, Dezernat für Kultur, Herrenhäuser Gärten und Sport, 2023
Konzeption und Moderation

Das Kulturdreieck zwischen Oper, Schauspiel und Künstlerhaus versteht sich als eine Agora zur Gestaltung des Zusammenlebens in der Stadt: Rund um die Uhr sind Menschen ganzjährig eingeladen, auf inspirierende, interaktive und entspannende Weise zusammenzufinden und die Zukunft der Stadt zu gestalten.
"Schritt für Schritt" war ein offenes und niedrigschwelliges Angebot zur Erfahrung eines ko-kreativen und konstruktiven Miteinanders - eine Einladung, die Umsetzung des Kulturdreiecks praktisch zu erproben: Fünf öffentliche, jeweils dreistündige Workshops, die in einem "Bergfest" gipfelten, bei dem die entwickelten Prototypen präsentiert und diskutiert wurden. Dabei lag der Fokus auf Selbstwirksamkeit und Kooperation unterschiedlichster Menschen aus vielfältigsten Bereichen und es zeigte sich, dass Partizipation sehr wohl auch in einem überschaubaren Zeitraum zu befriedigenden Ergebnissen führen kann. Die Schlüsselfrage lautete: Was möchten wir für ein kulturelles Angebot im Kulturdreieck umsetzen, damit Menschen dort miteinander in Austausch treten?
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Verwaltungen-Kommunen/Die-Verwaltung-der-Landeshauptstadt-Hannover/Dezernate-und-Fachbereiche-der-LHH/Bildung-Kultur,-Herrenh%C3%A4user-G%C3%A4rten/Fachbereich-Kultur/Zentrale-Fachbereichsangelegenheiten/Kulturdreieck-Hannover/Projekte-Kulturdreieck/Aufbruch-ins-Tun!-%E2%80%93-Eine-neue-Workshop-Reihe-zum-Kulturdreieck



Gemeinsam für Nachhaltigkeit - Künstlerische Praxis im Feld der sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit
Ohne Wenn und Aber
bildungswerk des bbk berlin, 2022
Konzeption und Co-Moderation
Mit Blick auf die dringende Herausforderung Nachhaltigkeit ging es in einem ebenso ko-kreativen wie konstruktiven Ablauf von fünf Workhops mit der g3-Methode um unmittelbare Umsetzbarkeit und aktivierende Selbstwirksamkeit. Sechs sehr unterschiedliche Arbeitsgruppen haben parallel und in inspirierender Wechselbeziehung in vier Schritten je einen Prototyp zur Arbeit an einem der 17 Ziele für nachhaltigen Entwicklung entwickelt und wenige Wochen später ohne zusätzliche Mittel konkret umgesetzt. Somit ging es vor allem auch um die Entwicklung eines Formats, dessen Ergebnisse so angelegt sind, dass sie jederzeit und überall wiederholt und weiterentwickelt werden können: Transformation to go!
Mit den Kunstschaffenden Selda Asal, Simay Baran, Michael Fesca, Stephanie Hanna, Sabine Reinfeld, Marina Sorbello und Corinna Weiner.
https://www.bbk-bildungswerk.de/workshopreihe-gemeinsam-fuer-nachhaltigkeit



Schraubwerkstatt
Ein Online-Projekt von HANDS ON, 2021
Co-Entwicklung, Co-Moderation und Projektleitung
Die HANDS ON Schraubwerkstatt war ein zeitlich begrenztes und praxisfokussiertes Online-Format für öffentlich geförderte, intersektorale Projekte aus Bildung, Kultur und Politik. Im Themenfeld gesellschaftlicher Zusammenhalt, Demokratieentwicklung und Teilhabe ging es um die Weiterentwicklung und Optimierung von Projekten an der Schnittstelle von politischer und kultureller Bildung. Dank einer Modellförderung der Bundeszentrale für politische Bildung arbeitete das HANDS ON Team gemeinsam mit drei möglichst unterschiedlichen Projekten in einer 15-teiligen Reihe mit internen Workshops und öffentlichen Stammtischen ganz konkret und ko-kreativ an der Optimierung von Arbeit und Wirkung.
https://www.hands-on.group/schraubwerkstatt/



KIWit Programm Kultur+Wirtschaft
Stiftung Genshagen, 2019 - 2020
Projektleitung und Kuration

»Diversität in Arbeit« war eine bundesweite Veranstaltungsreihe zur Diversitätsentwicklung von Kunst- und Kulturinstitutionen. Angeregt von konkreten Fragen unterschiedlicher Kultureinrichtungen ging es um die Auseinandersetzung mit Impulsen aus der Wirtschaft, die erfolgreiche Arbeitsweisen im Umgang mit Diversität aufzeigen. Die Reihe verstand sich als ein möglichst flächendeckender und anwendungsorientierter Anstoß: Akteurinnen und Akteure aus der Wirtschaft kamen zu den Kultureinrichtungen und sprachen dort über ihre Erfahrungen mit Diversität in Bereichen wie Personalentwicklung, Produkt- bzw. Programmentwicklung, Arbeitsorganisation, Öffentlichkeitsarbeit oder Kundenbindung. Im Anschluss an diesen Impuls, der als Audio-Download online zugänglich gemcht wurde, folgte eine öffentliche Diskussion. Darüber hinaus fand am Folgetag ein interner Workshop statt, der auf die Übertragbarkeit der thematisierten Arbeitsweisen in die Kulturinstitution abzielte.
https://www.stiftung-genshagen.de/projekte/kiwit/kultur-wirtschaft/diversitaet-in-arbeit/



KIWit Denkwerkstatt Kultur+Wirtschaft
Stiftung Genshagen, 2018 - 2019
Projektleitung und Co-Konzeption

Zentrales Anliegen des Kompetenzverbundes KIWit (Kulturelle Integration und Wissenstransfer), der von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien initiiert wurde, war die Diversitätsentwicklung im Kunst- und Kulturbereich. In diesem Rahmen bemühte sich die Denkwerkstatt Kultur+Wirtschaft ganz konkret um die Förderung eines strukturierten Öffnungsprozesses der Kunst- und Kulturinstitutionen, der Diversität als positiven Mehrwert betrachtet. Es galt, die in der Wirtschaft längst erfolgreich praktizierten Arbeitsweisen divers und interdisziplinär zusammengestellter Teams als auch den Einbezug von Zielgruppen in den Produktentwicklungsprozess auf den Kulturbereich zu übertragen. Da dieser Ansatz für die meisten Kultureinrichtungen noch Neuland bedeutet, wurde in Anbindung an das Junge Schauspiel Düsseldorf in insgesamt fünf Workshops an methodisch sinnvollen und praktisch anwendbaren Antworten auf die Frage gearbeitet, wie das Haus ein Programm für die diverse Stadtgesellschaft gestalten kann.
https://www.kiwit.org/wissen/dokumentationen/stiftung-genshagen/kiwit-denkwerkstatt/auftakt-der-kiwit-denkwerkstatt.html











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